Ausgabe 2/17

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Das Pyjama-Victoria Cross

Am 30. März 1918 wurde der britische Fliegerleutnant Alan Jerrard von der 66. Squadron durch FP Oblt Benno Ritter Fiala v. Fernbrugg an der Piave-Front abgeschossen. Es war dies der 14. Luftsieg des Kommandanten der Flik 51J.

Jerrard musste seine Sopwith Camel bei Gorgo dei Molini notlanden, wobei sie an einem Baum zertrümmert wurde. Er ging etwas benommen, sonst aber unverletzt in Gefangenschaft. Bei seiner Gefangennahme trug er unter seiner Fliegerkombination nur einen Pyjama, denn als ihn der Einsatzbefehl erreichte, lag er noch im Bett. Seine spätere Auszeichnung für diesen Einsatz ging daher als das „Pyjama-Victoria Cross“ in die Geschichte ein.

Lieutenant Jerrard war der einzige Pilot an der italienischen Front, dem das Victoria Cross für herausragende Tapferkeit vor dem Feind verliehen wurde. Dieser kritische Bericht vergleicht erstmals die zahlreich erhaltenen Unterlagen des Österreichischen Staatsarchives mit den britischen Quellen und kommt zu einem verblüffenden Ergebnis.

 

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