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- FP Hptm. Karl Banfield-Mumb von Mühlhaim
- St. Nazarkiewicz, letzter polnischer k.u.k. Pilot
- Österr. Segelflugpionier Ignaz Stiefsohn
- Die Laval-Affaire
- Igo Etrich Treffen 2013

Groß war das Erstaunen bei der amerikanischen 79th Fighter Group, als am 31. Juli 1945 über dem ehemaligen Fliegerhorst der Deutschen Luftwaffe in Hörsching überraschend eine Junkers Ju 188 auftauchte, ohne Anmeldung einschwebte und landete.

Die Maschine hatte brisante Passagiere an Bord: Es war der berüchtigte französische Premierminister Pierre Laval mit seiner Gattin, die aus ihrem „Exil“ in Spanien an Frankreich ausgeliefert werden sollten. Laval hatte zweimal dem Kabinett der mit den Deutschen kollaborierenden Vichy-Regierung vorgestanden. Die Umstände dieses Fluges und die Geschichte des Fliegerhorstes Linz-Hörsching nach Kriegsende finden Sie unter anderem in dieser Ausgabe.

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- Das Schicksal von Leopold Wenger
- Bombenkrieg 1944: Zufallstreffer
- Austrian Airlines: Vickers 837 Viscount, 2. Teil
- Restaurierung Auster MK.V OE-AAT
- Nachruf Ing. Rüdiger Kunz

Die von Erich und Matthias Lemmerer restaurierte Auster Mk.5 OE-AAT stellt zweifellos eine der authentischsten Restaurierungen historischer Flugzeuge in Österreich dar. Als verstaubtes Relikt in einer Hangarecke aufgespürt, erlebte die Auster durch einen akribischen Wiederaufbau ein zweites Leben. Nun fliegt sie als „Warbird“ wieder mit ihrer alten RAF-Kennung MS980, die sie schon 1944 an der Invasionsfront in Frankreich getragen hatte, im Ennstal in der Steiermark.

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- Luftgau-Nachrichtenregiment 17
- Flucht vom Fliegerhorst Tulln 1945 (II)
- NORD 1203 Norécrin
- Austrian Airlines: Vickers 837 Viscount, 1. Teil

Nach den beiden Berichten über die Viscount 779D in den öfh Nachrichten 3/12 und 4/12 folgt hier nun der erste Teil der Geschichte der Vickers 837 Viscount bei Austrian Airlines. Die sechs 1960 ausgelieferten Maschinen waren die ersten eigenen Verkehrsflugzeuge der Austrian Airlines und wurden zum Synonym der Aufbauzeit. Allerdings war diese Ära gleich durch die Absturzkatastrophe der OE-LAF „Joseph Haydn“ vor Moskau überschattet.

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- Gotha Go 145 in Österreich
- 3. August 1944: Luftschlacht über Tirol
- Absturz am Marchenthorn
- Absturz im Raabtal
- Besucherterrasse in VIE

Da es beim Aufbau der österreichischen Fliegertruppe in den dreißiger Jahren an leistungsfähigen Übungsflugzeugen mangelte und mit den vorhandenen italienischen Flugzeugen keine guten Erfahrungen gemacht worden waren, versuchte man, in Deutschland moderne Flugzeugtypen zu beschaffen.

So wurden 1937 u.a. 12 „Gotha Aufklärer“ angekauft, die der Fortgeschrittenen-Ausbildung im Schiessen und Bombenabwurf dienen sollten. Ein geplanter Lizenzbau der Gotha 145 in Österreich kam aber vor dem „Anschluss“ im März 1938 nicht mehr zustande.