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- Vermisst über der Adria: K231
- Tödliche Militärflugzeugunfälle der 1. Republik (2)
- Wien-Seyring, Einsatzhäfen Teil 5
- Wiedergeburt der Arado 96

In den öfh Nachrichten wurden unter anderen bereits die Einsatzhäfen Münchendorf, Götzendorf und Deutsch-Wagram behandelt. Als letzter von den im Reichsgau Groß-Wien oder in dessen unmittelbarer Umgebung liegenden E-Häfen wird nun die Geschichte von Seyring behandelt.

Auch dieser Flugplatz wurde im Rahmen des Ausbaues der Infrastruktur der Deutschen Luftwaffe in der Ostmark, unmittelbar nach dem am 12. März 1938 erfolgten Anschluss, errichtet. Wie die anderen wurde er nach dem Krieg aufgelassenen und geriet in Vergessenheit. Ein kleiner Exkurs über die heute noch sichtbaren Einrichtungen wie Landebahn, Rollstraßen und Schießbahn zur Bordwaffenjustierung ergänzen die reich an Archivalien recherchierte Geschichte.

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- Tödliche Militärflugzeugunfälle der 1. Republik
- Gunther Loidl, Flugzeugführer im SG 10
- Das Messerschmitt-Werk in Kematen
- Das Bergeprojekt „Treher“

Nach dem 1. Weltkrieg und dem Zerfall der Monarchie wurde noch 1918 versucht, eine „Deutsch-Österreichische Fliegertruppe“ aufzustellen. Doch das Diktat von St. Germain im September 1919 verbot Österreich Luftstreitkräfte zu Land und Wasser als Teil seiner Armee zu unterhalten. Im Frühjahr 1928 wurde ein erster Schuldoppeldecker angekauft und verdeckt mit der Militärpilotenausbildung begonnen.

Beim folgenden, noch geheimen Aufbau der Fliegertruppe gab es naturgemäß zahlreiche Unfälle. Schon im Sommer 1928 gab es die ersten Opfer, als das Schulflugzeug zerstört und damit die Ausbildung unterbrochen wurde. Im ersten Teil dieses Berichtes werden die tödlichen Flugunfälle bis 1935 zusammengefasst. Die Unfälle nach der Enttarnung der Luftstreitkräfte bis 1938 folgen in den nächsten Ausgaben.

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- Der geheimnisvolle Phönix D.III in Schweden
- Der deutsche Luftmineneinsatz auf der Donau
- Die Meindl A VII A-138 für die Stadt Linz
- Restaurierung SG 38 Schulgleiter für Zeltweg

Der österreichische Phönix D.III war das erste Jagdflugzeug Schwedens. Schweden kaufte 1919/20 insgesamt 21 Stück aus Österreich. Im Schwedischen Luftwaffenmuseum ist das einzige erhaltene Exemplar ausgestellt. Aber welche österr.-ung. Serien-Nummer hatte das Flugzeug, das nun im schwedischen Flygvapenmuseum steht?

Mit naturwissenschaftlichen Untersuchungsmethoden erhoffte man, die komplett silbern lackierte Maschine identifizieren zu können. So, wie man alte Gemälde mit Röntgenstrahlen, Infrarot- oder Ultraviolettlicht untersucht, ob sich ein anderes Bild unter den oberen Farbschichten versteckt, wurde dieser Frage nachgegangen. Doch weder hinter dem Cockpit noch vorne links an der Motorverkleidung waren irgendwelche Ziffern oder Buchstaben unter dem Anstrich zu finden. Aufgrund historischer Fotos konnte jedoch festgestellt werden, dass die nach Schweden verkauften Phönix aus der Serie 222.100 stammen.

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- Aufstellung und Einsatz der Flik 6 im Jahr 1914
- Heinkel He 72 „Kadett“ für Österreich
- Die letzte Kommandierung der Fliegertruppe 1938
- Bruchlandungen in St. Agatha und Haibach
- Austrian Airlines: Vickers 745D Viscount

Als Ende April, Anfang Mai 1945 sich unausweichlich das endgültige Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa abzeichnete, stellte sich für viele die Frage, wie es weitergehen würde. Jeder versuchte, das Beste für sich herauszuholen. Piloten und auch andere Angehörige der damaligen Luftwaffe hatten hier unter Umständen bessere Karten, war doch ihr Aktionsradius größer, als der von Angehörigen anderer Waffengattungen.
 
Es gab daher eine Reihe von Versuchen, in die Heimat zu fliegen, um so der drohenden Gefangenschaft zu entgehen. In diesen Nachrichten finden Sie einen Bericht über die spektakuläre Flucht zweier Nahaufklärer vom Balkan nach Oberösterreich.