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- Die Integration der neu zu errichtenden Jägerführungsorganisation in die Luftraumüberwachung der Donau- und Alpenreichsgaue
- RK-Träger Major Rudolf Mons
- Tiefflieger über dem Mühlviertel
- Luftfahrzeug-Register, Meinungen/Rezensionen

Der Erstflug von Koloman Mayrhofer’s Hansa Brandenburg C.I 29.41 fand am 21. September 2015 in Wiener Neustadt statt. Die Endabnahme durch Austro Control war am 09. September erfolgt und die Maschine fliegt nun mit dem Erprobungskennzeichen OE-VCI. Koloman’s Brandenburg C.I ist damit nicht nur die einzige Maschine dieses Typs auf der Welt, sondern auch die einzige flugfähige!

Bis jetzt wurden drei Flüge mit ca. einer Stunde Flugzeit absolviert. Testpilot Saso Knez, der auch regelmäßig den Albatros 253.24 fliegt, ist absolut zufrieden mit der Maschine. Natürlich müssen noch weitere Tests gemacht werden, aber es funktioniert alles. Der originale Daimler-Motor, von Sebastian Knapp und den Brüdern Schmidt überholt, läuft wie ein Uhrwerk. Leider hat das Herbstwetter mit andauerndem Wind nicht mitgespielt und die geplanten Flüge mussten immer wieder verschoben werden.

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- BO Franz Adelsmayr: Fliegerfreundschaft
- Otto Tschabuschnigg, ein Fliegerschicksal 
- Elektronische Luftraumüberwachung an der südöstlichen Reichsgrenze 1943/44
- Projekt MiG 21UM 

Dieser ausgezeichnet recherchierte Artikel vom k.u.k. Spezialisten Karl Meindl beschreibt den Einsatz des in Steyr geborenen Franz Adelsmayr, der als Flugzeugbeobachter der Luftfahrtruppen an der Südtiroler Gebirgsfront gedient hat. Adelsmayr landete nach der Ausbildung an der Fliegeroffiziersschule bei der Divisions-Fliegerkompagnie 24 in Pergine im Val Sugana. Am 20. August 1918 vom britischen Jagdflieger John Cottle schwer verletzt abgeschossen, erlebte er eine wahre Fliegerfreundschaft, als ihn sein Gegner in einem britischen Offizierslazarett unterbrachte und ihn somit vor einer Beinamputation bewahrte. Nach dem Krieg trafen sich die ehemaligen Gegner im Salzkammergut wieder, als Cottle aus Britisch Indien extra anreiste.

Die sehr lebendig geschilderten Ereignisse basieren nicht nur auf genauem Aktenstudium im Kriegsarchiv, sondern hauptsächlich auf den Schilderungen der „Alten Adler“, die dem Autor in den Sechzigerjahren noch unvergessliche Einblicke in die österr.-ung. Fliegerei des Ersten Weltkrieges vermitteln konnten.

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- Franz Falk: Tagebuch des Flugstützpunktes Durazzo
- Luftraumüberwachung in den Donau- und Alpenreichsgauen 1939-1943
- Flugschüler Hans Lassmann
- Königlich Thailändisches Luftwaffen Museum
- Minensuchflugzeug Ju 52 „Mausi“ im Atlantik  

Der erste Teil dieser mehrteilig geplanten Serie über die Luftraumüberwachung in den Donau- und Alpenreichsgauen beschäftigt sich mit der Organisation des Flugmeldewesens in der Ostmark. Mit Kriegsbeginn wurde die Flugmeldeorganisation beträchtlich ausgeweitet und entlang der Reichsgrenze im Abstand von zehn bis zwanzig Kilometern Flugwachen stationiert, die mittels Telefon mit ihren Flugwachkommandos in Verbindung standen. Im Landesinneren gab es ebensolche Flugwachlinien, allerdings mit Flugwachen in erheblich größeren Abständen.

1942/43 wurden weitere Flugwachkommandos eingerichtet, doch musste man bald erkennen, dass der steigenden Bedrohung durch nächtliche Einflüge nur mit dem Ausbau einer radargestützten Luftraumüberwachung begegnet werden konnte. Wurde die elektronische Luftraumüberwachung damit durch die Jägerführung übernommen, so blieb der Luftschutzwarndienst
außerhalb der Luftnachrichtentruppe.
 

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- Das erste Luftfahrzeugregister Österreichs
- Hansa Brandenburg C.I in der Tschechoslowakei
- Zwischenfälle mit Polnischen Junkers F-13
- Der Fall Wonnebauer
- Flugzeugabsturz am Penzelberg bei Winklern

Die Luftfahrtaktivitäten gleich nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und in der nur kurzlebigen Republik Deutschösterreich sind bis heute nahezu unbekannt geblieben. Eine nur schwer zugängliche und oftmals verworrene Aktenlage macht es nicht gerade leicht, den Beginn der Zivilluftfahrt nach dem „Großen Krieg“ in Österreich zu erfassen. Trotzdem ist es gelungen, das allererste Zivilluftfahrzeugregister Österreichs an Hand der ersten zugelassenen Flugunternehmen von 1920 zu rekonstruieren.

Mit 16. Juli 1920 trat der Staatsvertrag von Saint Germain-en-Laye, der einen völligen Stillstand des österreichischen Flugwesens erzwang, in Kraft und setzte diesen ersten Bemühungen ein schnelles Ende. Erst 1923 hatte sich Österreich von den auferlegten Fesseln so weit befreit, dass in der Luftfahrt ein zweiter Start möglich war.