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- Piper L-4H „Rosie the Rocketer“
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Wer hätte das gedacht! Die wohl berühmteste Piper L-4H „Grasshopper“ (Piper Cub) des Zweiten Weltkrieges stand im Österreichischen Luftfahrtmuseum in Graz. Stand – denn leider ist sie im Herbst 2018 in die USA verkauft worden.

Die L-4H „Rosie the Rocketer“ war die persönliche Maschine von Lt.Col. Charles Carpenter, auch „Bazooka Charlie“ genannt. Dieser hatte 1944 unter General Patton’s 3. Armee in Frankreich seine unbewaffnete Piper, die zur Gefechtsfeldaufklärung diente, mit sechs Bazookas ausgestattet. Mit der „Rosie the Rocketer“ genannten Maschine konnte er insgesamt sechs Panzer, darunter zwei Tiger I vernichten. Wegen des ungleichen Kampfes als „David gegen Goliath“ gefeiert, war er schnell Liebling der Kriegsberichterstatter. Nach dem Krieg kehrte Carpenter, hoch dekoriert, in seinen Lehrberuf an der High School von Urbana, Illinois zurück.

Die Piper „Rosie the Rocketer“, 62 Jahre in Österreich als OE-AAB registriert, soll mit ihren alten US-Army-Markierungen versehen im American Heritage Museum in Stow, Massachusetts, ausgestellt werden.

 

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Eine von den drei Douglas DC-3, die Austrian Airlines zwischen 1963 und 1966 betrieben, hat als mehrfacher Kriegsveteran eine außergewöhnliche und historisch interessante Geschichte vorzuweisen.

Als C-47A war sie mit einem großen Frachttor ausgestattet. Von dieser militärischen Fracht-Version wurden von Douglas über 5.200 Maschinen ausgeliefert und sie fanden auf allen Kriegsschauplätzen Verwendung. Ab 1944 stand sie beim Transport Command der Royal Air Force nicht nur am D-Day bei der Invasion in der Normandie, sondern auch bei allen folgenden großen Luftlandeoperationen wie Arnheim und der Rhein-Überquerung im Einsatz. Darüber hinaus diente sie 1961 dem schwedischen UN-Kontingent bei seinem Einsatz im Kongo, um dann 1967 im Vietnam-Krieg spurlos zu verschwinden.