
- Udet fliegt 1925 Flugschau in Innsbruck
- Feldwebel Feldpilot Heinrich Broucek
- Notlandung der A-34
Bereits 1925 verließ er sein Unternehmen und widmete sich nun wieder ganz seinen Flugschauveranstaltungen. Mit seinen beeindruckenden Flugkünsten lockte er nicht nur die Zuschauermassen an, sondern stieg rasch zum gefeierten Fliegerstar der Weimarer Republik auf. Neben seinen umjubelten Flugvorführungen in München, Berlin, Leipzig, Frankfurt, Wien usw. war 1925 auch die Tiroler Landeshauptstadt als Austragungsort vorgesehen. Schon am 22. September 1925 wurde die Bevölkerung Tirols in den lokalen Zeitungen über die bevorstehende fliegerische Sensation mit folgenden Worten informiert:
Kunstflieger Udet kommt nach Innsbruck. Wie uns die Tiroler Flugverkehrs-Gesellschaft mitteilt, ist es ihr gelungen, den berühmten ehemaligen Kampfflieger, den jetzigen Kunstflieger Ernst Udet zu einem einmaligen Schaufliegen nach Innsbruck zu verpflichten. Udet wird am 4. Oktober, 3.00 Uhr nachmittags, am Flughafen Innsbruck seine kühnen Darbietungen vorführen... (Innsbrucker Nachrichten Nr. 216
v. 22. September 1925, Seite 2/Allgemeiner Tiroler Anzeiger Nr. 216 v. 22. September 1925, Seite 4).
Zwei Tage später wurde in den Innsbrucker Nachrichten Nr. 218 v. 24. September 1925, Seite 4 ein kurzer Lebenslauf des berühmten Fliegers mit folgenden einleitenden Worten präsentiert: … Sonntag, den 4. Oktober, 3 Uhr nachmittags, wird Ernst Udet auf dem Flugplatz Innsbruck zeigen, wie weit es der Mensch bisher in der Beherrschung der Lüfte gebracht hat…


- Der erste Innsbrucker Flughafen 1925–1947
- Kurt Sochatzy zurück in Österreich
- Der Besuch der „Bremen“- Flieger in Wien-Aspern
Am 15. Juli 1928 landete eine deutsche Besatzung mit ihrem Junkers W 33 Rekordflugzeug in Wien-Aspern. Mit diesem Flugzeug wurde der Nordatlantik erstmals von Ost nach West überquert. Der Flug von Europa nach Nordamerika und dies bei schlechtem Wetter (ständigem Gegenwind), es war komplizierter als es sich die Planer und Piloten je vorgestellt hatten.


- Der erste Innsbrucker Flughafen 1925–1947
- Feldwebel Feldpilot Josef Kreitschitz
- Kurt Sochatzy bei der Deutschen Luftwaffe
Nach jahrelangen Bemühungen und Bewältigung aller Hindernisse konnte am 1. Juni 1925, also heuer vor 100 Jahren, der erste Flughafen in Innsbruck eröffnet werden. An diesem Tag wurde bei traumhaftem Pfingstmontagwetter, kurz vor der offiziellen Inbetriebnahme des ersten Innsbrucker Flughafengeländes, das aufgestellte Denkmal für die gefallenen Flieger des Ersten Weltkriegs eingeweiht.
Unmittelbar darauf begann der offizielle Festakt mit einer Feldmesse und den nachfolgenden Ansprachen, welche zweimal durch Motorengeräusche von zwei landenden Flugzeugen kurzfristig unterbrochen werden mussten.


- Kurt Sochatzy Ein österreichisches Fliegerschicksal
- Luftunterstützung
- Hauptmann Feldpilot Hugo Schwab
Kurt Sochatzy wurde am 5. Februar 1915 in Pragerhof bei Marburg geboren. Er war österreichischer Staatsbürger. Der Geburtsort befindet sich heute in Slowenien. Sein Vater war Offizier der k.u.k. Armee. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er die Bundeserziehungsanstalt in Graz-Liebenau, die er am 29. Mai 1934 mit der Matura abgeschlossen hat.
Im Herbst 1934 ist er als Einjährig-Freiwilliger zum Österreichischen Bundesheer eingerückt und zwar zur Kavallerie, zum Dragonerschwadron Nr. 2 in Schloßhof. Im November 1934 hat er sich zum Einjährig-Freiwilligenkurs der Flieger beim Alpenjägerregiment Nr. 10 in Graz versetzen lassen, wo er die fliegerische Grundausbildung in Graz-Thalerhof ablegte. Von 1935 bis 1938 absolvierte er die Theresianische Militärakademie in Wr. Neustadt, die er am 1. April 1938 mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen hat. Zu dem Zeitpunkt war er bereits Leutnant der Deutschen Luftwaffe.
